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Grußwort


Grußwort des Staatssekretärs im BMWi  

Dr. Bernd Pfaffenbach
 

 
Deutschland und Angola sind auf einem guten Wege, sich wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich weiter anzunähern und ihre Partnerschaft auszubauen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat gemeinsam mit anderen Ressorts der Bundesregierung und mit den Verbänden der verfassten Wirtschaft zu dieser positiven Entwicklung maßgeblich beigetragen.
 
Als im März 2005 das Bundeswirtschaftsministerium in Kooperation mit den Trägerorganisationen von SAFRI (BDI, DIHK und Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.V.) interessierte Vertreter beider Länder aus Regierungs-, Wirtschafts- und Abgeordnetenkreisen zu einem ersten Wirtschaftsforum in das Ministerium nach Berlin eingeladen hatte, waren bereits wichtige und notwendige Rahmenbedingungen für die Wiederbelebung des bilateralen Handels und für die Verwirklichung deutscher Investitionsabsichten in Angola geschaffen worden. Es ging nun darum, sie auch mit Leben zu erfüllen und einander besser kennen zu lernen. Die vergangenen Jahre wurden dafür von beiden Seiten sowohl auf Regierungs- als auch auf Wirtschaftsebene intensiv genutzt, wie man unter anderem auch an dem von der deutschen Wirtschaft im Jahr 2008 ins Leben gerufenen Deutsch-Angolanischen Wirtschaftsforum erkennen kann. Es findet nun schon zum dritten Mal und erstmals in Angola statt.
 
In dieser Zeit sind die Handelsströme gewachsen, die Instrumente der Exportkreditgarantien zur finanziellen Absicherung der deutschen Exporte nach Angola in Umfang und Qualität in mehreren Etappen den aktuellen Erfordernissen angepasst und der zur Verfügung stehende Plafond bis 2009 schrittweise erhöht worden. Damit erhalten die deutschen Unternehmen, die sich in wachsender Anzahl und aus verschiedenen Bereichen mit Ausrüstungslieferungen und Know-how am Wiederaufbau in Angola beteiligen, den notwendigen finanziellen Rückhalt.
 
Inzwischen belegt Angola den 3. Platz in der deutschen Exportstatistik nach Subsahara-Afrika und hat diesen Rang auch trotz der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 gehalten.
 
Wir wollen unsere im Februar 2009 erklärte Gemeinsame Absichtserklärung über eine strategische Partnerschaft zur Erweiterung und Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit konkreten Inhalten füllen und uns in einem ersten Schritt auf die Bereiche Infrastruktur, Bergbau und Geologie sowie die Energiewirtschaft konzentrieren, da sie - wie die zahlreichen Anmeldungen aus Deutschland und Angola zu diesem Forum zeigen - für beide Seiten von vordringlicher Bedeutung sind. Das jetzt stattfindende 3. Deutsch-Angolanische Wirtschaftsforum stellt einen weiteren Meilenstein in den deutsch-angolanischen Beziehungen dar, und ich wünsche allen Beteiligten fruchtbare Gespräche und viel Erfolg.